Nur Schneider handeln vernünftig.

 

2020-02-09_08-56-43.pngGuten Morgen.

Ich habe mir gerade einige Kommentare zu meinen letzten Beiträgen durchgelesen und denke darüber nach. Nachdenklich macht mich dabei, wie oft Bezug genommen wird auf frühere Aufgaben, Rollen und Positionen. Dies scheint mir auch im politischen Tagesgeschäft immer häufiger der Fall zu sein (Google lässt grüßen). Statt inhaltlicher Auseinandersetzung werden immer häufiger Aussagen und Zitate aus vielen Jahren herangezogen.

Der Mensch als statische, quasi in Granit gegossene unveränderliche Größe?

Dabei fällt mir ein Zitat von Bernard Shaw ein.

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch“

Der Mensch ändert sich (hoffentlich) immer weiter.
Der Maßstab von gestern passt dann eben nicht mehr.
Es macht den Menschen aus unentwegt zu lernen, sich dabei zu verändern.
Viel zu wenige nutzen gewonnene Erkenntnisse zu neuen Positionsbestimmungen.
Erfahrungen, nachdenken und intensives Prüfen von Argumenten verändern Gedanken, Verhalten und Maßstäbe, verändern uns Menschen.

Das wird einen Algorithmus für Suchmaschinen zwar stören, macht uns als bewusste Wesen aber aus.

Nur Schneider handeln vernünftig.

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