Tugenden sind nicht hipp?

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Übersetzung des Begriffes Tugenden lt. Wikipedia

Das Wort Tugend (von mittelhochdeutsch tugent ‚Kraft, Macht, [gute] Eigenschaft, Fertigkeit, Vorzüglichkeit‘; lateinisch virtus, altgriechisch ἀρετή aretḗ) ist abgeleitet von taugen; die ursprüngliche Grundbedeutung ist die Tauglichkeit (Tüchtigkeit, Vorzüglichkeit) einer Person. Allgemein versteht man unter Tugend eine hervorragende Eigenschaft oder vorbildliche Haltung. Im weitesten Sinne kann jede Fähigkeit zu einem Handeln, das als wertvoll betrachtet wird, als Tugend bezeichnet werden. In der Ethik bezeichnet der Begriff eine als wichtig und erstrebenswert geltende Charaktereigenschaft, die eine Person befähigt, das sittlich Gute zu verwirklichen. Damit verbindet sich gewöhnlich die Auffassung, dass dieser Eigenschaft und der Person, die über sie verfügt, Lob und Bewunderung gebühren.

Ich habe viele außergewöhnliche Menschen kennengelernt, die oftmals ohne besonderes Aufhebens Tugenden lebten. Andere entwickelten diese bei bestimmten Gelegenheiten.

  • Mut und Tapferkeit bei Gefahr und Krisen.
  • Weisheit bei schwierigen Aufgaben.
  • Vernunft und Verantwortung im Zorn.
  • Vertrauen, Zuversicht und Freundschaft in der Not.

Diese Menschen sind, waren und wurden Vorbilder. Sind also Tugenden altmodisch?
Nein! Sie weisen uns neben vielen anderem darauf hin, dass Hass und Misstrauen die Krebsversion von Wut und immerwährende Vorwürfe lediglich das Schießpulver von Hilflosigkeit sind.

Vielleicht sollten wir alle manchmal doch etwas in den alten Begriffen wühlen? Insbesondere wenn ich mir das Verhalten dieser Tage anschaue.

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