Erfahrungen und der Kaffee früh am Morgen

„Niemand kann Dich besser beraten als Du selbst“.
Dieses stoische Zitat von Cicero ist leichter gesagt als in die Tat umgesetzt.

Lebt man schon viele Jahre, hat man viel erlebt und erfahren.
Irgendwie bin ich davon ausgegangen das man dadurch im Alter auf verschiedene Dinge gelassener reagieren würde.
Und doch stelle ich immer wieder fest, das oftmals genau das Gegenteil der Fall ist.
Es ist schon bemerkenswert das ein alter Freund von mir, der frühere Bürgermeister von Papenburg, schon vor Jahren auf diesen Umstand hingewiesen hat.

Früher konnte ich trotz extremer Herausforderungen und schwierigsten Problemen, die unmittelbar zu lösen waren, einfach abschalten.
Dies ist heute deutlich anders.
Entwicklungen, Konflikte, Probleme und Herausforderungen führen zu Unruhe und einem nervösen Geist der sich nicht so einfach beruhigen lässt.

Ich mag die Menschen meiner Heimat sehr. Ich mag die Kolleginnen und Kollegen der Werft. Und so mache ich mir Sorgen um das Schicksal so vieler Menschen in einer der schwersten Krisen des Schiffbaus. 
Ich schaue mir an wie heute agiert wird, vergleiche dies mit früher (was sollte ich auch sonst tun?), ärgere und sorge mich.In einer spannenden Diskussion wurde mir vor vielen Jahren einmal gesagt, dass man, bezogen auf das eigene Alter, Menschen und ihr Verhalten und Denken, in einer Zeitspanne von 15 Jahre nach vorne und hinten verstehen und gut nachvollziehen könnte. Also ein Zeitraum von 30 Jahren. Damals habe ich den Kopf geschüttelt.
Heute würde ich dieser These doch sehr viel bereitwilliger zustimmen.

Warum nahm ich früher Entwicklungen anders wahr?
Lag es an einem robusterem und stabileren Nervenkostüm?
Ist eine solche Resilienz ein Vorrecht der jungen Jahre?
Ich bin mir nicht sicher.
Vielleicht liegt es aber auch daran, weil man früher Entwicklungen mehr als Experiment, als Abenteuer, als etwas gesehen hat, was sich entwickelte.
Was man begleitete, was neu und spannend war.
Vielleicht liegt die Last der Erfahrung vieler Jahre genau dort, dass man durch sie einen Teil des unbekümmerten Agierens verloren hat. Durch viele vergleichbare Erlebnisse weiß man schon recht gut, wo Entwicklungen aller Voraussicht nach enden werden. Welche Folgen bestimmte Handlungen oder auch das „nicht Handeln“ für viele Menschen nach sich ziehen.

Ich würde die Erfahrungen eines langen Arbeitslebens nie missen wollen. Doch in schwierigen Zeiten kann dies, wie schon erwähnt, auch eine Last werden. Es kann manchmal dazu führen dass einige Nächte unruhiger und kürzer werden.
Oder dass man in den frühen Morgenstunden bei einem Kaffee Szenarien durchdenkt.

Doch warum tue ich dies überhaupt? 
Wer will denn hören, was einen umtreibt? Wer versteht es überhaupt?
Wie sagt doch schon Goethe?
„Es hört doch jeder nur was er versteht“.

Kompetenz vs. Inkompetenz?

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Bei dem Tatort am letzten Sonntag sitzen Professor Boerne und Kommissar Thiel reichlich angetrunken auf dem Seziertisch in der Pathologie. Boerne glaubt, er habe einen Fehler gemacht und doziert über seine vermeintliche Unfähigkeit zur Wahrnehmung dieses Fehlers mit dem Hinweis auf den Dunning Kruger Effekt.

David Dunning und Justin Kruger sind bekannt für ihre Untersuchung zwischen der effektiven Kompetenz von Menschen und andererseits dem Grad an Kompetenz den sie sich selber zuschreiben.
Bei Wikipedia wird dies folgendermaßen beschrieben:

„Der Dunning Kruger Effekt bezeichnet die kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. Diese Neigung beruht auf der Unfähigkeit, sich selbst mittels Metakognition objektiv zu beurteilen.“

Kurzum und einfach gesagt. Die inkompetentesten Menschen überschätzen sich selber maßlos. Sie können die Kompetenz anderer nicht erkennen und sprechen diesen auch das Recht ab, ihre Kompetenz zu beurteilen.

Dieser  Effekt begegnet uns überall.
Fehler bei der Arbeit, beim Autofahren, in der Schule oder auch im Privatleben? Fehler bei der Pandemiebekämpfung. Folgen fehlender Entscheidungsfreude in schwieriger Zeit? Der Dunning Kruger Effekt gibt die Antwort. Es war eben Pech, Zufall, die anderen sind schuld und wo ist eigentlich das Problem?

Der Dunning Kruger Effekt führt zum Augenrollen oder mitleidigem Grinsen bei dem IT Mann/Frau wenn ein vermeintlich blöder Nutzer, die mit unverständlichen Begriffen gespickten Anweisungen zu einem nicht startenden Computer einfach nicht verstehen will. Man erkennt den Effekt bei dem genervten Arzt, wenn dieser mit besorgten und kritischen Nachfragen hinsichtlich seiner Diagnose konfrontiert wird. Fast körperlich spürbar manifestieren sich die Gedanken „Wieso glauben diese Honks überhaupt nachfragen zu dürfen“?.
Oder ein erlebtes Beispiel in einem guten Restaurant (leider lange her). Meine Kritik am glibberigen Fisch führt zu einer Diskussion mit dem Koch, der meine Kritik, die Kritik von einem „Nichtkoch“ als falsch und quasi Majestätsbeleidigung ansieht.

Ich habe mit vielen Behörden, Ministerien und dem Politikbetrieb zu tun. Vollgepfropft mit klugen und teilweise brillanten Leuten. Doch auch dort verwandelt sich individuelle Klugheit im Bunker, in den „organisatorischen Dunning Kruger Effekt“.
Man erlebt so oft grundsätzliche Abwehr und Ignoranz gegenüber fast allem, was von außen kommt.

Ich verstehe z.B die Logik nicht, das unsere Werft als weltweit einzige Werft bestimmte Gebühren zur Überführung unserer Schiffe zahlen muss und als Begründung hierfür ein europäisches Beihilfe,- bzw. Wettbewerbsrecht herangezogen wird. Wo die Wettbewerbsverzerrung beim Verzicht auf die Gebühren wäre, kann ich nicht verstehen. Der Dunning Kruger Effekt führt allerdings dazu, dass ganze Organisationen Kritik nicht annehmen wollen, weil der Kritiker die ganze Komplexität der administrativen juristischen Regularien nicht verinnerlicht hat. Insofern ist damit eigentlich die kritische Frage schon aus dem Grund illegitim.

Warum dauert ein einfacher Brückenbau bei uns Jahrzehnte? Warum dauert eine einfache Genehmigung so lange? Warum muss meine Mutter so viele Formulare ausfüllen, wenn sie nur geimpft werden will. Warum kommen die zugesagten Corona Hilfen bei den Betrieben erst mit so großer Verspätung an?

Die kollektive Dunning Kruger Antwort:
Du kannst die Komplexität in der sich dies alles bewegt nicht wissen, sondern nur erahnen. Deshalb ist die Kritik unnütz und fehlgeleitet.

Und noch ein aktuelles Beispiel. Der Kreuzfahrtmarkt bricht ein. Über 400 Schiffe liegen untätig vor Anker. Die Werft hat 40% weniger Arbeit. Die Verluste bei den Kunden und der Werft sind katastrophal. Es gibt unverkennbar eine existenzielle Krise, auf die es schnelle Antworten geben muss.
Dennoch verbarrikadieren sich Menschen und Organisationen in einer Wagenburg der Überzeugung, dass die Krise überzeichnet wird. Trotz der Zahlen, Daten und Fakten wird es schon nicht so schlimm. Die Krise ist schon nicht so schlimm und auch nur vorübergehend. Und im Übrigen gibt es aus der internen Sicht viele Dinge im Betrieb die von außen kaum jemand, auch keine Spezialisten, richtig beurteilen können.
Der Dunning Kruger Effekt schlägt auch hier gnadenlose Purzelbäume.

Gefährlich wird es, wenn die Konsequenzen dieser kognitiven Fehlleistung tiefgreifende Folgen für das Leben und die Schicksale anderer Menschen haben.

 

4.00 Uhr Morgens

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Es ist viel zu früh am Morgen.
4.00 Uhr und ich bin wach. Durch das offene Fenster höre ich das Rauschen der Bäume in den fast herbstlichen Windböen.

Die Informationen auf die ich gestern Abend noch lange gewartet hatte, blieben aus. Ohne Erklärung, – wie so oft.
Und da rauscht sie in diesen frühen Morgenstunden heran. Die Welle von etwas Verbitterung, gewürzt mit einer Prise Selbstmitleid.
Erklären kann ich diese Gefühle sehr wohl. Denn ein solches „vergessen werden“, hingehalten werden oder abwarten müssen, ist eine noch relativ neue Erfahrung für mich.

Ich müsste es aushalten können. Aber im Dauerfeuer von jahrzehntelangen Krisen ist mein individueller Schutzschild doch etwas beschädigt, dünner und löchriger geworden.
Ich habe die erstrebte stoische Ruhe und Geduld noch nicht so verinnerlicht, wie ich es gerne möchte.

Ein Blick nach vorne. Nur noch wenige Wochen und ich kann mich etwas zurücklehnen.
Der Rückzug aus der ersten Reihe? Eine bewusste, eine gute und eine richtige Entscheidung. Gefällt im Bewusstsein der ganz unterschiedlichen Konsequenzen.
Und doch fällt es dem alten Schlachtross irgendwie schwer.

Doch Wut oder Selbstmitleid sind so unglaublich destruktiv. Ein Mahlstrom, ein Strudel der einen Menschen verschlingen kann. Kann man sich daraus nicht befreien, zieht es einen immer weiter in den Trichter. Man wird schneller und schneller herumgewirbelt. Verliert den Überblick.  Ein paranoider Teufelskreis.

Ich denke an eine Unterhaltung vor fast einem Jahrzehnt, mit einem guten Kollegen aus Frankfurt. Er arbeitete an leitender Stelle in einem amerikanischen Konzern. Dort war er eine Institution gewesen. Legenden rankten sich um seine Arbeit. Doch der Konzern hatte für seine wichtigsten Schlüsselleute die maximale Altersgrenze auf 60 Jahre festgelegt. Und dies betraf nun auch ihn. Sein Leben nach der Arbeit war gut geregelt. Er hatte viele Interessen und seine Frau freute sich auf mehr Zeit mit ihm.
Doch die letzten Monate in der Kanzlei wurden für ihn zu einer Tortur.

Wir trafen uns ungefähr 8 Monate vor seinem Ausstieg im Hamburger Hafen bei einem wunderbaren Essen und einem guten Glas Wein. Der Kollege haderte heftig mit dieser „Zwischenzeit“. Er philosophierte über vermeintliche Undankbarkeiten. Er registrierte  die jungen Leute, die ihn nicht mehr um Rat fragten sondern eigene Wege gingen.
Er beobachtete die Weichenstellungen, an denen er nicht mehr beteiligt war.
Verbitterung umgab ihn, stand ihm im Gesicht, quoll aus seinen Worten. Ich antwortete ihm damals: 
„Ich verstehe Dich. Du hast mein vollstes Mitgefühl. Es gibt keinen Menschen den ich kenne, dem es schlechter geht als Dir“
.
Völlig verdutzt schaute er mich an und war durch diese drastische Überzeichnung plötzlich aus dem Strudel befreit.
Der Kopf war frei für die Wahrnehmung der tatsächlich vielen schönen und total glücklich machenden Dinge die geschehen waren und die noch vor ihm lagen. Schön wurde der Austausch an den ich noch gerne zurückdenke.

Selbstmitleid ist ein katastrophal zerstörerisches Denken. Und es bringt einem persönlich auch  überhaupt nichts. Denn worin soll der Sinn liegen, unglücklich zu sein?
Es ist völlig egal, was wir getan oder geleistet haben.
Dies ist ein wichtiger Teil unserer Persönlichkeit und macht uns hoffentlich zufrieden. Für andere hat dies möglicherweise keinerlei Bedeutung.
Die Vergangenheit ist vorbei und keine Währung mit der gezahlt werden kann oder vergolten wird.
Man kann den stetigen Strom von Veränderungen beklagen, oder den Umgang mit der Gegenwart als falsch beurteilen.
Doch wenn man dies aus ganz verschiedenen Gründen nicht ändern kann oder will, dann sollte man dieser Analyse nicht auch noch die Selbstzerfleischung des Selbstmitleides hinzufügen.

Kluge Gedanken zu so früher Zeit denke ich und schlafe tatsächlich wieder ein!

  

Hexenhammer?

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Bild von pixabay tumisu-148124

Ich habe gerade wieder einmal eine Diskussion hinter mir, die mich etwas hilflos zurücklässt. Eigentlich ging es um eine Information zu der aktuellen Lage unserer unverschuldet in Not geratenen Werft. Doch kaum begonnen, verlagerte sich die Diskussion.
Plötzlich geraten die Verschwörungstheorien eines vermeintlich geplanten Austausches der Stammbelegschaft gegen Werkvertragsmitarbeiter:innen in den Fokus.
Die Gegenüber bezogen sich in der Debatte auf die Behauptungen aus den Medien, Flugblättern der Arbeitnehmervertretung und aus Teilen der Politik.
Unser Werben um Verständnis für unsere Probleme und politische Hilfe sei nachvollziehbar. Doch anderseits wäre ein Abbau heimischer Kräfte und deren Ersatz durch Fremde doch verwerflich?

Ich bin ein leidenschaftlicher Fan des leider viel zu früh verstorbenen Hans Rossling. Einer seiner Kernsätze lautete:
„Man sollte sich die stressreduzierende Angewohnheit zulegen, nur Meinungen mit sich zu führen, für die man starke unterstützende Fakten hat“.
Und so treffe ich, mit vielen Fakten bewaffnet, auf diese wie auch viele andere Diskussionsrunden.  Und leider befinden wir uns, wie so oft, schon nach wenigen Sätzen in einem undurchdringlichen Dickicht, wo Fakten, Daten, Belege, Meinungen und Mutmaßungen gleichwertig (!!) nebeneinanderstehen.
Dies passiert nicht nur uns. So eine fehlende Einordnung dessen, was wir wissen oder aber lediglich eine Annahme bzw. Vermutung ist, geschieht immer häufiger.
Ob es um das Klima, die Pandemie, oder Gott weiß für andere Themen geht. Überzeugung, Glauben und Meinungen aus der Filterblase der eigenen Überzeugungen sehen sich auf Augenhöhe mit jahrelang erworbenen Kompetenzen oder forschungsbasierten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Doch zurück zu dem Erlebnis von heute.
Ich verweise auf Zahlen der in den letzten Jahren gewachsenen Stammmannschaft. Beeindruckende Zahlen und Kurven die der geäußerten populistischen These des „Austauschplanes“ diametral entgegenstehen.

Eine kleine,  persönliche und nachdenkliche Anmerkung dazu: Auch bei unterschiedlichen Meinungen sollte man mit Begriffen wie „Austausch“, aufpassen. Der große Austausch ist ein Kampfbegriff der neuen Nazis und Rechtsradikalen (Einfach mal bei Wikipedia nachschauen).

Doch wie sind die Antworten meiner Gesprächspartner:innen auf die dargestellten Fakten, Daten und Logikbrüche?
„Zahlen können gefälscht und geschönt sein. Und Statistiken – wer glaubt denn schon daran? (Zitat aus der Runde: „Glaube nur der Statistik, die du selber gefälscht hast…. “ gefolgt von großem Gelächter).

Meine Gegenfrage:
„Wenn also Fakten, Daten darauf aufbauende Statistiken und Logikketten keine Rolle spielen, was ist denn dann die wirkliche Wirklichkeit? Wie können wir denn dann vernünftig miteinander streiten ohne in einen Glaubenskrieg zu gelangen?“.

Nach einem anfänglich dröhnendem Schweigen folgt eine Neuauflage der ewigen Endlosschleife von Meinungen, Annahmen und Verdächtigungen.
Nach 45 Minuten gebe ich auf.  Alle Argumente, jeder Hinweis auf Brüche in der Argumentationskette, alles prallt ab.

Das Ganze erinnert mich an ein interessantes Buch.
In einer historischen Abhandlung über das Mittelalter wurde auch über den Zivilisationsbruch der Hexenjagden berichtet. Eine zentrale Rolle spielte der sogenante  „Hexenhammer“.
Dieses Buch war im Mittelalter quasi das Handbuch der damaligen Verschwörungsschwurbler und Hexenjäger.
So in etwa wie heute Telegramm, Facebook, Twitter  oder Youtube genutzt werden 🙂 (Nichts für ungut).

Wurde eine Frau mit dem bloßen Verdacht (oft entstanden durch eine böswillige Denunziation, einem Streit oder einem Gerücht) mit dem Vorwurf als Hexe konfrontiert, dann wurde sie regelmäßig in den Kerker geworfen. Mit der wahnhaften Besessenheit die Verschwörungsschwurblern so zueigen ist, wurde bestialisch gefoltert.
Bekamen die Folterknechte ein Geständnis bei dieser Tortur, war alles in bester Ordnung. Die vermeintliche Hexe wurde verbrannt.  Stritt sie trotz aller Schmerzen,  Drohungen und Grässlichkeiten alles ab, musste sie eine Hexe sein, denn jeder normale Mensch hätte solche Qualen nicht durchgestanden.

Die wenigsten Menschen konnten damals schwimmen.
So warf man die Opfer dieser Verschwörungstheorien auch gerne mal in tiefe Gewässer. Ertranken sie nicht, mussten ihnen ihre Hexenfähigkeiten geholfen haben. Sie wurden verbrannt. Ertranken sie, waren sie vielleicht doch unschuldig. Im Ergebnis waren sie aber auch umgebracht.

Verschwörungen gehen immer irgendwie in Erfüllung wenn man nur fest genug an sie glaubt. Dies beobachten wir bis auf den heutigen Tag.

So ähnlich verhält es sich bei uns mit der Debatte um internationale Arbeitsteilung.

  • Zeigt man die Zahlen der Arbeitsteilung, (die maßgeblich zum Erfolg der Werft und zum Anwachsen der Stammbelegschaft geführt haben), werden diese als viel zu hoch beschimpft und skandalisiert.
  • Zeigt man, wie stark die Vergabe in der Krise reduziert wurde und deshalb trotz massivem Auftragseinbruchs noch keine Reduzierung in der Stammbelegschaft erfolgte, folgt daraus die Logik, dass die Vergaben dann ja offensichtlich vollends entbehrlich seien?
  • Würden wie anders als alle Konkurrenten weltweit auf eine internationale Arbeitsteilung verzichten und müssten wegen dann folgender fehlender Wettbewerbsfähigkeit schließen, (bitte an das Beispiel des Ertränkens im tiefen Wasser denken) haben wir den Verdacht zwar widerlegt, sind frei vom „Austausch Vorwurf“ dafür aber alle arbeitslos.

Wie gesagt – irgendwie der Hexenhammer in moderner Form?