Ruhe ist ansteckend

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Friedrichstadt/ Schleswig Holstein

Einige Tage Ausbruch aus dem täglichen Wahnsinn.
Ein Wochenende am Wasser und in der Natur.
Abseits großer Städte und ihrer vibrierenden Hyperaktivität. 

So wohltuend. Auf dem Fahrrad durch Wälder, Wiesen und wunderschöne kleine Dörfer. Eine Wohltat für Körper und Geist. Und die Gedanken bekommen Flügel.

Nietzsche sagte einmal:
„Nur die Ideen, die man beim Wandern entwickelt, sind es wert“.
Nun ja – als begeisterter Fahrradfahrer würde ich diesen Satz etwas erweitern und umformulieren. Doch er beinhaltet einen wahren Kern.
Um zu uns zu finden, um unsere Gedanken zu ordnen, brauchen wir vor allem Ruhe.
Ein Satz wie aus der Zeit gefallen, angesichts sich unablässig und aufdringlich meldender Handys, jederzeitiger Erreichbarkeit und einer lauten aufmerksamkeitsheischenden immerwährenden Informationsüberflutung. 

Die US Navy Seals haben ein Motto für ihre Offiziere das sie immer weiterreichen.
„Ruhe ist ansteckend“.

Und so ist es auch.
Wenn alle anfangen wirres Zeug zu reden, wenn immer nur Streit und Stress statt Lösungen produziert werden, wenn Ängste, Verunsicherung und Aggressionen wuchern wie giftige Schlingpflanzen, dann ist es an der Zeit, einen ausführlichen Spaziergang oder eine Fahrradtour in der Natur zu machen. 

Ideal, wenn man das unendliche Meer vor sich hat, um in einen Gleichklang der Gedanken und zur Ruhe zu kommen.
Es genügt aber auch schon das Hineinlauschen in unseren typischen norddeutschen Wind. Wie seine Kraft wogende Grasmeere erzeugt, oder mit ganz unterschiedlichen Tönen durch die Bäume streift. 

Es hilft dabei die Ruhe zu bekommen, die es braucht nicht der Aufrührer, der Paranoide, der Wütende, der Sorgende oder Irrationale zu sein.
Und das ist ja in diesen Zeiten auch schon viel wert!

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